Zeugnis 16 April 2008
Home.
Wer sind wir?.
Zielsetzungen.
Zeugnisse von Ex-Moslems.
Kontaktieren Sie uns.
Was ist der Islam?.
Wie studiert man den Islam.
Studium des Islam.
Islamisierung von Belgien.
Unsere Streitpunkte.
Fragen an die Bewegung.
Movement in the Media.
Forum.
Books.
Links.
Islamitic Terminology.

BEWEGUNG EX-MUSLIME IN BELGIEN


ZEUGNISSE VON EX-MOSLEMS

Zeugnis eines bekehrten Ex-Moslems (16. April 2008).

 

Vor mehr als 25 Jahren begann ich eine 'diskrete' Beziehung mit einer erwachsenen, studierenden Moslemin. Der größte Teil der Familie wohnte im Vaterland. Sie warnte mich davor, dass möglicherweise Probleme auftreten könnten und dass die 'Familie' etwas von mir erwarten könnte. Als überzeugter Humanist war ich sicher, in aller Vernunft mit der Familie zu verhandeln und mich und meine Überzeugung akzeptabel zu machen.

 

Zu einem gewissen Zeitpunkt (nach einer Beziehung von mehr als 3 Jahren) heirateten wir. Die Aufenthaltsgenehmigung war abgelaufen und es war die einzige Art und Weise, damit sie hier bleiben konnte. Die Familie wurde nach der Ehe schriftlich informiert und stand vor einer vollendeten Tatsache. Nach einiger Zeit wurde unsere Beziehung durch heftige Diskussionen gekennzeichnet: es lief stets darauf hinaus, dass ich mich zum Islam 'bekehren' musste.

 

Nach zwei Jahren hatte ich die Streitigkeiten satt und wendete mich an eine Moschee. Eine Woche später war ich 'Moslem' ... obwohl ...! Ich habe die Shahada mit Mühe nachgeschwafelt, ein Papier unterzeichnet ... und 5 Minuten später war ich ein Moslem geworden. Und 5 Sekunden später war ich schon wieder ein Kafir.

 

Ich blieb jedoch mit bitteren Gefühl zurück: die Idee der Bekehrung fand ich schrecklich. Ich, der große Atheist, ließ mir von einer - mild ausgedrückt - "umstrittenen" Religion auf der Nase herumtanzen. Auch der Gedanke, dass eine Kopie meines 'Moslemdiploms' in den Archiven der großen Moschee in Brüssel liegt, macht mich nicht gerade froh. Ich bin nämlich kein Moslem und werde es auch nie sein. Nach der Bekehrung wurde das 'Diplom' unverzüglich an die Familie gesendet. Zehn Monate später wurde unser erstes Kind geboren ...

 

Die Kinder werden 'freisinnig' erzogen, mit einem toleranten, jedoch kritischen Weltbild ... In der Schule absolvierten sie den Unterricht in 'nicht-konfessioneller Ethik'. Ein Gottesbild, eine Religion mit allerlei Pflichten, kennen sie nicht. Sie essen Schweinefleisch, trinken Alkohol, feiern keine religiösen Feste, es sind 'normale' Jugendliche, die ihren eigenen Weg auf dieser Welt suchen.