Zeugnis 11 September 2008
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BEWEGUNG EX-MUSLIME IN BELGIEN


ZEUGNISSE VON EX_MOSLEMS

Zeugnis einer bekehrten Ex-Moslemin (11. September 2008).

 

Ich bin in einer wohlhabenden traditionellen katholischen flämischen Familie geboren, lebte gleichermaßen in einem "goldenen Käfig", aber hatte eigentlich sehr wenig persönliche Freiheit. Auch psychologisch. Vor allem psychologisch.
Schließlich führte das eine und andere dazu, dass ich, sobald ich aus dem Haus ging, einen Job suchte und fand und von zuhause auszog.
 

Nach vielen kurzen Beziehungen, die nichts bedeuteten, lernte ich meinen Ehemann kennen. Einen tunesischen Moslem, obwohl er den Islam nicht praktizierte und sogar Schweinefleisch aß. Den Koran hatte er noch nie gelesen und auch am Ramadan beteiligte er sich nicht.
 

Meine Familie, die schon nicht froh war, dass ich alleine wohnte, flippte völlig aus, als sie von meiner Beziehung hörte. Weil Liebe blind ist und manchmal auch noch schwerhörig dazu, ließ ich meine Familie sein (Rassisten, engstirnig, dachte ich damals)  und setzte die Beziehung fort. Faktisch war dies ein erster Schritt in Richtung meiner Isolation. Es war wir beide gegen den Rest der Welt. Denn vor rund 30 Jahren war eine Mischehe keineswegs evident. Auch meine Freunde sprangen ab - was ich tat, war absolut "not done".
 

Alles ging gut, die Liebe hatte die Oberhand, bis unser erstes Kind geboren wurde. Wie bei vielen Frauen nach einer Entbindung vorkommt, hatte ich nur noch Augen für unser Baby, was bei meinem Mann zu einer versteckten Eifersucht führte. So sagte er mir eines Tages nach einem banalen Streit: "einmal werde ich dir dein Kind wegnehmen, du wirst schon sehen". Das war der erste Samenkern meiner Unterwerfung ...
Weil ich zu dieser Zeit sehr isoliert war (nur Moslemfreunde, andere gemischte Paare, keine Familie, nur "genehmigte" Kollegen auf Besuch, ...), war ich sehr abhängig von meinem Mann, auch finanziell.  Ich war auch noch so wenig erwachsen und naiv. Darüber hinaus hatte mir meine strenge Erziehung eingepaukt, "Strenge" für völlig normal zu halten. Ich erkannte das Muster und das fühlte sich so vertraut an, dass ich es akzeptierte ...

Als wir nach Tunesien fuhren, dachte ich, dass ich im Himmel gelandet war. Ich bin von Natur aus ein sehr sozialer Mensch und dort kam ich zu meinem Recht! Stets Familie, Freunde und Nachbarn zu Besuch, alle sehr froh, mich zu sehen - kurzum: ich war in meinem Element. Weil ich sehr schnell Sprachen lerne, begann ich bald, die Sprache zu beherrschen, wodurch ich in meiner Umgebung sehr integriert war. Allmählich wurde ich auch auf religiösem Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen. Man erzählte mir nur das Schöne vom Islam. Für mich war es so etwas wie mein alter Glaube, derselbe Gott in einer leicht anderen sanften Version. Gehorsam und Untertänigkeit wurden mir früher zuhause mit der Muttermilch mitgegeben und so war ich das ideale "Opfer", um auf die Islamfalle hereinzufallen. Nach einem Jahr sprach ich die Shahada aus und so wurde ich Moslemin, eigentlich ohne wirklich darüber nachzudenken.

Mittlerweile bekamen wir noch 2 Kinder. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, bekam ich diese Kinder (ich habe sie selbst gewollt), weil ich mich unbewusst sehr alleine und ungeliebt fühlte. Ja, ich hatte einen Ehemann, der mir stets beistand (mich bewachte, ist eigentlich näher an der Wahrheit), ich hatte eine liebevolle Moslemfamilie, die meine Geburtsfamilie ersetzte, mich aber langsam zu ersticken begann. Nahezu alle meiner Handlungen oder Worte wurden kritisiert, alles wurde immer meinem Ehemann zugetragen, ich kam immer öfter an letzter Stelle. Alles wurde noch schwieriger, als meine Kinder aufwuchsen und als die Älteste in die Pubertät kam. Moslems haben keinen blassen Dunst von Psychologie, und schon überhaupt nicht von pubertierenden Kindern. Ich fühlte es als meine Pflicht als Mutter, um für sie in die Bresche zu springen, um ihnen gewisse Freiheiten zu garantieren. Dies führte zu unerträglichen Spannungen und zu verbaler Gewalt. Ich war nämlich "keine gute Mutter" und hielt meine Kinder nicht zu blindem Gehorsam an.

Mittlerweile war mein Schwiegervater gestorben und dies war für meinen Mann der Auslöser, um ein praktizierender Moslem zu werden. Von einem Tag auf den anderen. Sich streng an den Ramadan halten, keine Spur mehr von Respekt vor anderen Religionen (sie wurden selbst lächerlich gemacht), strenge Islamvorschriften für die Kinder und mich, ...
Auch in der Moslemgesellschaft, die mich umgab, hatte ich mittlerweile die Sprünge und tiefen Risse in der Freundlichkeit und Korrektheit aus der Anfangszeit bemerkt. Ich war jetzt nämlich "eine von ihnen", man nahm kein Blatt mehr vor den Mund, die raue Realität wurde mir allmählich deutlich.
 

Wieder zurück in Belgien, war es noch schwieriger, gemäß den Islamregeln meines Mannes zu leben. Weil ich schlussendlich doch erwachsen geworden war, und zwar unter anderem dank einer gründlichen Psychotherapie, die meinem Gefühl nach mein Leben rettete, begann ich jetzt wirklich gegen das zu rebellieren, was ich als schwierigen Charakter meines Mannes betrachtete ... manchmal dachte ich selbst, dass er eine psychische Krankheit hatte! Eifersüchtig, kontrollierend, kommandierend, bedrohend, ... kurzum ein Moslem (das begriff ich später)!
 

Das Leben war oft eine echte Hölle für mich und meine Kinder. Aber für die Außenwelt blieb unser Image unversehrt, dank höllischer Anstrengungen meinerseits. Glücklicherweise bestand ihr Vater auch darauf, dass sie eine gute Ausbildung bekamen. Das wurde später irgendwann sein "Untergang" als Diktator.

Die echte Befreiung kam, als ich den Koran und die Ahadith las. Da bin ich erschrocken! Plötzlich begriff ich, was in meinen Mann gefahren war. Er war nicht psychisch gestört, er wendete einfach den Koran an! Auch die Moslemwelt, in der ich so viel Betrug, Unehrlichkeit und Verrat erlebt und gesehen hatte, wurde mir plötzlich deutlich: alle Stücke des Puzzles fielen an ihren Platz! Dies alles war schlichtweg islamisch! Und darauf bin ich hereingefallen! Zu dumm! Plötzlich war ich vom Islam genesen und gleich auch von jedem Glauben an einen Gott. Dieser Prozess dauerte ungefähr 3 Monate und ich kann sagen, dass es nicht einfach war. Ich ging wirklich verloren durchs Leben, heulte Rotz und Wasser, hatte Albträume, ...
Damals habe ich mir geschworen, dass ich mich einsetzen würde, um zu vermeiden, dass meine eigenen Kinder und die von anderen unter dem Islam leiden! Deshalb habe ich die niederländischsprachige Abteilung von Faith Freedom International gegründet (http://www.dutch.faithfreedom.org).

Meiner Moslemfamilie habe ich gesagt, dass ich keine Moslemin mehr sei. Sie waren schockiert und ich wurde sofort ausgestoßen. Ich musste dann zwangsläufig zurückstecken. Jetzt denken sie, dass dies ein Anfall geistiger Umnachtung war. Doch bleiben sie auf der Hut ...
Mein Mann konnte es nicht glauben, als ich es ihm sagte. Er befahl mir, zu schweigen und sicher nichts zu den Kindern zu sagen. Nun ist Schweigen nicht gerade meine größte Tugend und schon gar nicht, wenn ich ein Schweigeverbot bekomme ...
Darüber hinaus erklärte ich ihm, dass er sich jetzt ruhig von mir scheiden lassen konnte, selbst musste, weil ich selbst nicht mehr zu "ahl oukitaab" gehörte, sondern Atheistin geworden war. Dann wurde er still und beschloss, dass wir dies weiter bedeckt halten würden.

Ich habe einen langen Weg zurückgelegt, viel gelitten, aber auch viel geliebt. Meine Kinder entwickeln sich allmählich zu tollen Erwachsenen, die sich wohlfühlen und sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Vom Islam wollen sie nichts hören, sie haben schon genug darunter gelitten. Mein Mann beginnt allmählich, alleine mit seinem Ramadan, Gebeten und Insh'allahs zu stehen. Auch seine Eifersucht, Bedrohungen usw. können mir nichts mehr anhaben. Ich habe sie selbst entkräftet, indem ich mich darüber gestellt habe und ihm das auch gesagt habe. Denn jemand, der Opfer eines Moslems ist, verleiht demselben Moslem meistens selbst die Macht. Natürlich spielt die Tatsache, dass meine Kinder älter werden und für sich selbst einstehen können, eine große Rolle. Sie können mir nicht mehr genommen werden. Manchmal habe ich Mitleid mit meinem Mann, aber es ist seine Entscheidung, ein Sklave Allahs zu bleiben. Er ist in Angst vor dem Tod, der Hölle, Allah, den Dijnns usw. gefangen. Das ist schlimm.

Selbst habe ich mich schlussendlich, nach all den Jahren der Suche, wieder gefunden. Besser spät als nie. Ich habe meine Leichen aus dem Keller geholt und blicke meiner Zukunft positiv entgegen. Meine Kinder werden es schaffen, sie werden frei sein von der Gehirnwäsche – genannt Islam.


Das höchste Gut auf Erden: FREIHEIT in jeder Bedeutung des Wortes.