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BEWEGING VAN BELGISCHE EX-MOSLIMS - MOUVEMENT DES APOSTATS BELGES DE LISLAM

MOVEMENT OF BELGIAN FORMER MUSLIMS


STUDIUM DES ISLAM

Genitalverstümmelung von Frauen, eine islamische Praxis?
Für diejenigen, die nicht wissen, was Genitalverstümmelung von Frauen bzw. die Beschneidung von Frauen bedeutet, verweisen wir auf Wikipedia. Die Beschneidung von Frauen ist in bestimmten Kulturen, sowohl islamischen als auch nicht-islamischen, gebräuchlich.

Diese Praxis ist allerdings vor allem in islamischen Ländern schwer auszurotten. Der Grund dafür ist, dass der Islam die Beschneidung von Frauen ausdrücklich zulässt. Die Grundlage dafür bildet die folgende Überlieferung von Mohammed:

Sunan Abu Dawud 41.5251:

Umm Atiyyah al-Ansariyyah berichtete: „Eine Frau war gewohnt, die Beschneidung in Medina durchzuführen. Der Prophet sagte: “Schneide nicht zu heftig, denn dieses ist besser für die Frau und begehrenswerter für den Ehemann.”“

Ein anderer Hadith der von Muslim gesammelten authentischen Überlieferungen beweist, dass zur Zeit Mohammeds die Beschneidung für Männer und Frauen eine gängige Praxis war.

Schlussfolgerung:
Diese Praxis existierte in Medina, als Mohammed dort lebte
Mohammed war darüber informiert
Mohammed hat sie nicht verboten
Muslimische Führer dürfen sie demnach nicht verbieten
Mohammed hat sie allerdings nicht vorgeschrieben
Muslime dürfen sie demnach nicht vorschreiben
Mohammed hat gesagt, nicht zu tief zu schneiden
Im Islam ist es verboten, bei einer Frauenbeschneidung zu tief zu schneiden

Die Antwort auf die Frage: “Genitalverstümmelung von Frauen, eine islamische Praxis?” lautet: “Genitalverstümmelung von Frauen ist im Islam erlaubt, sie darf allerdings nicht vorgeschrieben werden, aber auch nicht verboten werden!”

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie es den islamischen Gelehrten gelingt, den Islam aus der Schusslinie zu halten, und gleichzeitig Aussagen in Übereinstimmung mit ihrem Glauben zu machen.

TÄUSCHUNG DURCH DIE GROSSEN GELEHRTEN

Beispiel 1: Täuschung durch einen wohlüberlegten Gebrauch von Wörtern, die für Muslime und Nicht-Muslime eine unterschiedliche Bedeutung haben, wie im Text über die Beschneidung von Frauen auf Wikipedia, der wie folgt endet (unser Kommentar wird rot und unterstrichen angezeigt):

Am 22. November 2006 verurteilten zahlreiche islamische Führer aus der ganzen Welt auf einer Konferenz in Kairo die Beschneidung von Frauen. Unter ihnen waren die zwei höchsten islamischen Geistlichen Ägyptens,  Scheich al-Azhar, der als bedeutendster Führer in der sunnitischen Welt gilt,  und der Großmufti von Jerusalem, dessen Fatwas großes Gewicht haben. Der Scheich [von] al-Azhar, Mohammed Seyed Tantawi, sagte auf der Konferenz,  dass im Islam die Beschneidung nur für Männer ist. [Damit meint er, dass sie nur für Männer vorgeschrieben ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Beschneidung für Frauen verboten ist, und das sagt er auch nicht.]Der Großmufti Ali Gomaa wies darauf hin, dass der Prophet Mohammed seine Töchter nicht beschneiden ließ. [Die Tatsache, dass er aus irgendeinem Grund seine Töchter nicht beschneiden ließ, bedeutet nicht, dass er sie für andere Frauen verboten hat, im Gegenteil: Er hat die Beschneidung erlaubt.] Muslime aus Europa, die der Meinung sind, dass die Beschneidung von Frauen für einen schlechten Ruf des Islam sorgt [diese europäischen Muslime sind nicht um die Frauen besorgt, die beschnitten werden, sondern um ihren Ruf, obwohl sie selbst keine Beschneidung  praktizieren],  übten Druck aus, um das Urteil in einer Fatwa festzuschreiben.


Beispiel 2: Ein Klassiker: “Das steht nicht im Koran”. Diese Täuschung wird in der Regel bei der Steinigung wegen Ehebruchs und der Tötung Abtrünniger  benutzt. Es wird tatsächlich nicht klar oder explizit im Koran erwähnt, allerdings in den Hadithen, die ebenso Gültigkeit besitzen wie der Koran. Es ist demnach keine Lüge, sondern eine Täuschung, und  der “Großscheich” weiß das ganz genau. Aber der Nicht-Muslim hört oder möchte hören oder hat den Eindruck, dass diese Praktiken nichts mit dem Islam zu tun haben. Siehe das folgende Beispiel aus De Standaard vom 22. November 2006:

KAIRO – Führende islamische Geistliche aus der ganzen Welt haben am Mittwoch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo an einer Konferenz  über (und gegen) Frauenbeschneidung teilgenommen. Der sunnitische Großscheich Mohammed Sayed Tantawi aus Ägypten sagte auf der von der deutschen Menschenrechtsgruppe TARGET organisierten  Konferenz, dass der Koran nichts über die Beschneidung von Frauen erwähnen würde.

LÜGEN DER KLEINEN GELEHRTEN

Beispiel 3: Die oberflächliche Lüge. Die muslimische Studentenvereinigung von Nimwegen in den Niederlanden veröffentlichte folgendes:

Der hohe ägyptische Muslimführer Abbas Khadar der Al-Azhar-Universität in Kairo schloss sich dem an. Auf der Konferenz erklärte er, dass der Islam nichts mit der Beschneidung von Frauen zu tun habe. Da Khadar ein hoher Muslimführer ist, hat sein Urteil großes Gewicht.

Die von uns am Anfang genannte Überlieferung beweist das Gegenteil. Mohammed, also der Islam, äußerte sich zur Beschneidung einer Frau. Darüber hinaus hat seine eigene Universität (Al-Azhar) in 1991 noch ein  Schariah-Handbuch genehmigt, in dem die Beschneidung von Frauen sogar empfohlen wird. Doppelzüngigkeit also.

Abbas Khadar wird hier ein hoher Muslimführer genannt. In Wirklichkeit ist er das überhaupt nicht. Er ist ein einfacher Dozent an der Al-Azhar-Universität.


WARUM LASSEN SICH SOLCHE HARTNÄCKIGEN PROBLEME IM ISLAM SO SCHWER BESEITIGEN?

Durch Kontakte mit dem Westen werden Muslime mit Elementen aus ihrem Glauben, dem Islam, konfrontiert, die klar im Widerspruch zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stehen. Anstatt zuzugeben, dass Mohammed tatsächlich Lehren verbreitet hat, die in der modernen Welt unannehmbar sind, streitet man sie einfach ab. Damit sind diese Lehren natürlich nicht aus der Welt.

Es wird also eine Situation geschaffen, in der gegenüber der Öffentlichkeit im Westen mit verschiedenen rhetorischen Mitteln die Ecken und Kanten des Islam entfernt werden, wenn man sich nicht darauf beschränkt, den kritischen Fragesteller in die Ecke von Rassisten, Islamophoben, Hasspredigern usw. zu stellen.

Viele Lehren des Islam sind zudem so schlimm, dass wenige Muslime daran glauben oder sie überhaupt kennen. “Das kann nicht wahr sein”, sagen sie dann. Wenn Nicht-Muslime sie damit konfrontieren, glauben sie lediglich, sie würden etwas Böses im Sinne führen. “Islam-Bashing ist heute sehr beliebt.” Das Interessante ist, dass von eben diesen gemäßigten Muslimen keine Reaktion kommt, wenn Fundamentalisten oder sogar Imame das Gleiche sagen.

Dagegen ändert sich nichts an den islamischen Büchern, die sowohl in islamischen als auch in westlichen Ländern veröffentlicht werden, in denen all diese unannehmbaren Lehren stehen. Und die immer wieder neu gedruckt werden, ohne dass Protest aus der islamischen Ecke angemeldet wird.

Das Ergebnis ist eine schizophrene Situation, in der sich die Spannungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen verschärfen. Je besser Nicht-Muslime den Islam kennenlernen, umso mehr werden diese Spannungen zunehmen.