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BEWEGUNG EX-MUSLIME IN BELGIEN


STUDIUM DES ISLAM

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Quellen. Ein Artikel, der nicht aus den Quellen des Islam zitiert, ist wertlos. So gibt es beispielsweise viele Artikel zum Begriff Dschihad. Darin wird Dschihad als ein spiritueller Kampf bezeichnet. In diesen Artikeln gibt es keinen einzigen Hinweis auf die allgemein anerkannten Quellen des Islam, da diese so gut wie gar nicht existieren. Auf Dschihad als Krieg gegen Nicht-Muslime, sowohl defensiv als auch offensiv, gibt es Hunderte von Hinweisen.

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Pro oder Kontra Islam: die gleichen Quellen. Es wird einem bestimmt auffallen, dass Artikel, die dem Islam sehr kritisch gegenüberstehen, aus dem Koran und den authentischen Überlieferungen Mohammeds zitieren. Artikel, die den Islam verteidigen, zitieren ebenfalls aus diesen Quellen, um das Gegenteil zu beweisen. In der Regel stimmen beide Versionen. Ganz genau: Es steht alles drin! Man kann den Koran und die authentischen Überlieferungen also benutzen, um zu beweisen, was man will, indem selektiv Textstellen aus den Quellen des Islam angeführt und diese kreativ ausgelegt werden. Der Koran als Supermarkt von Ideen und der gläubige Muslim als Käufer, der seinen Einkaufswagen mit dem füllt, was er aus dem Regal auswählt. So entsteht eine gefährliche Situation, wie die tägliche Realität zeigt. Es gibt Menschen, die terroristische Anschläge im Namen des Islam verüben. Sie zitieren aus dem Koran, um ihre Taten zu rechtfertigen. Und es gibt friedliche Muslime, die behaupten, sich auf den Koran zu stützen, wenn sie harmonisch mit ALLEN ihren Mitmenschen zusammenleben, unabhängig von Religion, Rasse, Aussehen usw.

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Abrogation. Im Islam gibt es ein Verfahren, das Abrogation heißt (“Nasikh wa Mansukh” auf Arabisch), und zwar sowohl im Koran wie auch in den Hadithen, den Überlieferungen Mohammeds. Dieses Verfahren wird benutzt, um Widersprüche aufzuheben. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass sowohl der Koran als auch die Überlieferungen widersprüchliche Aussagen enthalten. Grundsätzlich gelten die späteren Aussagen. Diese heben die früheren auf. Im Allgemeinen enthalten Artikel, die dem Islam positiv gegenüberstehen, Zitate früherer Texte, da diese friedlicher sind. Kritische Artikel hingegen enthalten Zitate späterer Texte, da diese militanter oder gewalttätiger sind. Islamische Gelehrte sind sich jedoch darüber einig, dass ausschließlich die späteren Texte Gültigkeit haben. Da die Abrogation für das Verständnis des Korans von wesentlicher Bedeutung ist, haben wir diesem Verfahren eine eigene Seite gewidmet, siehe hier.

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Kontext 1. Artikel, die dem Islam positiv gegenüberstehen, werden gewalttätige oder feindliche Stellen im Koran sowie bestimmte Situationen im Leben Mohammeds stets damit abtun, dass sie kontextuell bedingt zu betrachten sind. Positive Koranstellen finden hingegen allgemeine Anwendung. Das Ziel besteht natürlich darin, die Menschen zu beruhigen und sie möglicherweise zum Islam zu bewegen. Allerdings ist ein Buch, das zu Feindseligkeiten aufruft und sogar Anweisungen zur Kriegsführung enthält (wie etwa große Teile der Suren 8 und 9) und in dem nicht klargestellt wird, dass diese Anweisungen nicht mehr gelten würden, ein Rezept für eine echte Katastrophe. Für die islamischen Gelehrten enthalten alle Textstellen im Koran eine Botschaft, sowohl die friedlichen als auch die gewalttätigen. Und ihre Meinung zu den friedlichen Koranversen ist oft nicht so positiv, wie man es gerne vorgibt. Auffällig ist, dass sie im Hinblick darauf, was der Islam beinhaltet, häufig die gleiche Auffassung vertreten wie Nicht-Muslime und Ex-Muslime, die dem Islam sehr kritisch gegenüberstehen.

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Kontext 2. Wenn man den Islam studiert, wird man feststellen, dass der überwiegende Teil des Korans anlässlich bestimmter Ereignisse offenbart wurde und in einem bestimmten Kontext eingebettet ist. Auf dieser Grundlage ist die Botschaft, die Allah im Koran übermittelt, aufgebaut. Zum Verständnis: Der Koran ist nicht vergleichbar mit den steinernen Tafeln mit den zehn Geboten, die Moses erhalten hat und mit denen Gott sein Gesetz mit einem Mal verkündete, ohne in einem bestimmten Kontext zu stehen. Die Tatsache, dass der Koran aufgrund konkreter Ereignisse offenbart wurde, bedeutet natürlich nicht, dass die Botschaft im Koran nur in diesem Kontext gilt, sonst würde der Koran als historisches Werk eingestuft werden können und müssten Muslime sich nicht weiter darum kümmern. Das dem nicht so ist, zeigen die Morddrohungen gegen Menschen, die den Koran kritisieren, wie es beispielsweise beim niederländischen Parlamentsmitglied Geert Wilders der Fall ist. Für Muslime ist der Koran so heilig und unantastbar, dass seine schlechte Behandlung, sowohl physisch als auch verbal, sie wütend macht.

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Kontext 3. Radikale Koranstellen werden, wie oben erwähnt, oft verharmlost, indem auf den Kontext hingewiesen wird. Ohne es explizit auszusprechen, wird der Eindruck vermittelt, dass, wenn diese Koranstellen in ihrem Kontext gesehen werden, sie friedlicher seien oder zumindest verständliches menschliches Verhalten wiedergeben würden. Aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Der Kontext macht die Sache nur noch schlimmer oder bestätigt den aggressiven Charakter der entsprechenden Koranverse. Die radikalen Koranstellen werden durch den Umstand, Mohammed hätte viele Feinde gehabt und sich daher verteidigen müssen, gerechtfertigt. Wer diesen Kontext allerdings anhand der Lebensgeschichte von Mohammed überprüft (Bücher von Muslimen für Muslime), kann sich dem Eindruck nicht entziehen, dass die Gründung des Islam als Religion mit übermäßiger Gewalt einherging, und dass Mohammed sich nicht scheute, sowohl verbale als auch physische Gewalt anzuwenden. Man kann sagen, dass es Mohammed nicht gelungen ist, seine neue Religion auf eine friedliche Weise und unter Rücksichtnahme auf die “Gefühle von Andersgläubigen” zu gründen, wie es beispielsweise bei Jesus oder Buddha der Fall war.


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