In Medina steigt Mohammed in kürzester Zeit zum politischen Führer auf. Er wird zu einem Kriegsherr und führt einen ständigen bewaffneten Kampf als Rache gegen die Ungläubigen in Mekka, die ihn schlecht behandelt hatten, aber vor allem, weil sie ihn nicht als Propheten anerkannt hatten.
Mohammed hat bis zu seinem Tod in Medina gelebt. Eine Periode von 10 Jahren, in der ständig Krieg geführt wurde. Es gibt hunderte von Hadithen in den Sammlungen von Buchari und Muslim, die von den Feldzügen Mohammeds berichten. Er selbst hat an siebzehn Feldzügen teilgenommen (Hadith nach Muslim). Das Inhaltsverzeichnis von jeder Biographie Mohammeds ist in der Periode von Medina eine einzige Auflistung von Kriegen.
Aus dieser Zeit stammt zudem die umstrittene Aussage von Mohammed: “Ich wurde durch Schrecken siegreich gemacht.” (Buchari). Diese Aussage wird von den gemäßigten Muslimen hartnäckig geleugnet, sie können sich das nicht vorstellen, aber die islamischen Gelehrten glauben tatsächlich, dass Mohammed das gesagt hat. Man kann einen Muslim richtig sauer machen, indem man diesen Hadith anführt. Man wird garantiert als Islamophob ausgemacht.
Es muss erwähnt werden, dass die Kriege erst dann einen Anfang nahmen, als Mohammed begann, die Karawanen der Mekkaner zu überfallen. Nach dem ersten erfolgreichen Raubüberfall mit einem Toten wurde Ayah 2.217 offenbart.
"Sie werden dich befragen nach dem Kampf im heiligen Monat. Sprich: "Kämpfen in ihm ist schlimm, aber Abwendigmachen von Allahs Weg und Ihn und die heilige Moschee verleugnen und Sein Volk daraus vertreiben, ist schlimmer bei Allah; und Verführung ist schlimmer als Totschlag."
Das ist sehr bemerkenswert: "Menschen von Allahs Weg abzubringen ist schlimmer als Töten".
In dieser Periode hat Mohammed zudem mehr als zehn Mal geheiratet. Die außergewöhnlichste Ehe war die mit Aischa, als sie sechs oder sieben Jahre alt war und deren "Vollzug" erfolgte, als sie neun Jahre alt war und noch mit Puppen spielte. Gestützt auf das Beispiel ihres Propheten liegt das Mindestheiratsalter für Mädchen im Iran sowie in einigen Regionen in Afghanistan bei, ..., ja, man ahnt es bereits: neun Jahren. Die zweite außergewöhnliche Ehe war die mit Safiya, die er sofort "heiratete", nachdem er ihren Mann Kinana foltern und enthaupten ließ (Seite 515 bei Ibn Ishaq).
In Medina hat Mohammed auch seine Kritiker töten lassen. Die Morde an Ka'b ibn Al-Aschraf und Abu Rafi sind in den Überlieferungen gut dokumentiert. Der Mord an Abu Afak sowie der Mord an der Dichterin Asma bint Marwan, als sie, umgeben von ihren fünf Kindern, schlief, sind in der Biographie von Ibn Ishaq auf den Seiten 675 und 676 dokumentiert.
Diese Menschen stellten in keiner Weise eine unmittelbare Bedrohung für Mohammed dar, aber sie hatten Kritik geäußert. Ein ähnliches Phänomen lässt sich auch im 21. Jahrhundert in Europa feststellen. Wer sagt, dass der Islam eine gewalttätige Religion ist, wird von frommen Muslimen mit dem Tod bedroht, womit diese frommen Muslime beweisen, dass der Islam eine gewalttätige Komponente hat.
Auch diejenigen, die vom Islam abgefallen waren, mussten auf Anordnung Mohammeds getötet werden. Bis heute gibt es Länder, in denen der Abfall vom Islam mit dem Tode bestraft wird, und in den meisten anderen islamischen Ländern gibt es andere Strafen oder Sanktionen, sogar im gemäßigten Malaysia.
In der Periode von Medina wurden hunderte gewalttätiger Verse offenbart. Mit diesen Versen unterstützte und rechtfertigte Allah die unaufhörlichen Kriege in der damaligen Zeit.
Für den zweiten Islam ist der Dschihad kein spiritueller Kampf mehr, sondern “Qital al Kuffar”, “Krieg gegen Nicht-Muslime”, da diese sich weigerten, den Glauben anzunehmen.
Eine der letzten offenbarten Suren ist Sure Nr. 9, Surat-at-Tauba, “Die Reue”. Reue bedeutet hier, dass man es bedauert, dass man kein Muslim werden wollte, und dass man dies nach Ayah 9.5 dennoch geworden ist.
Ayah 9.5 war die letzte Chance für die Götzendiener. Allah hat ihnen eine letzte Chance gegeben, entweder Muslim zu werden oder zu sterben. Der Hadith berichtet, dass Mohammed dies auch durchgeführt hat.
Für Christen und Juden gab es nach Ayah 9.29 die zusätzliche Möglichkeit, eine Art Erpressungssteuer (die Dschizya) zu zahlen und sich den Launen ihrer muslimischen Herrscher auszusetzen.
Der zweite Islam ist der Islam der Muslime, die eine dominante Position in der Gesellschaft innehaben und den Nicht-Muslimen ihren Willen und ihre Gesetze aufzwingen wollen. Es ist der Islam, der sagt, dass Hindus kein Recht auf Leben haben. Im Urlaubsland Ägypten steht der Glaube der Menschen in ihrem Ausweis. Man kann zwischen Muslim, Christ oder Jude wählen. Andere Menschen haben kein Recht zu existieren. Aus diesem Grund können die Imame dies ungestraft und lautstark in ihren Moscheen verkünden. Über einen Lautsprecher kann man auf der Straße mithören.
Es ist jener “zweite Islam”, der Frauen unterdrückt, der Männern das Recht auf vier Frauen einräumt, um ihre Lust zu befriedigen, der es Frauen verbietet, ihren Partner selbst zu wählen, während Männer sich auf bloße Anordnung von ihren Frauen trennen lassen können, oder der es nach Vers 4.20 erlaubt, “eine Gattin gegen eine andere einzutauschen”, der es nach Vers 4.34 zulässt, dass ein Mann seine Frau schlägt, der sagt, dass die Frauen einen Mangel in der Intelligenz haben, der Frauen als eine Quelle der Verführung betrachtet (in den Überlieferungen heißt es, dass Frauen fitna für die Männer sind) usw.
Es ist jener Islam, der sagt, dass die im Krieg gefangen genommenen Frauen und Sklavinnen nach Vers 4.24 vergewaltigt werden dürfen.
Dies ist der Islam von Afghanistan und Saudi-Arabien, von Bin Laden und Mohammed Bouyeri, dem Mörder von Theo van Gogh, und der islamischen Terroristen. Es ist zudem jener Islam, wie er von den islamischen Gelehrten an der Al-Azhar-Universität in Ägypten oder an der schiitischen Universität von Qom im Iran verstanden wird.
Wie der Islam nach diesen Gelehrten angewendet werden soll, steht in Büchern geschrieben. Nein, keine staubigen Pergamentrollen, sondern frisch gedruckte Bücher wie ”Reliance of the Traveller, a classic manual of islamic sacred law". Es wurde in 1994 gedruckt. Darin sind alle oben genannten Ausführungen enthalten: vom Abschlagen der Hand eines Diebes auf Seite 613 über das Töten von Abtrünnigen auf Seite 595 bis zur Versklavung einer Frau, die während des Dschihads gefangen genommen wurde, auf Seite 604 (Wenn ein Kind oder eine Frau gefangen genommen werden, so befinden sie sich kraft ihrer Gefangennahme unverzüglich im Sklavenstatus und die vorgängige Ehe der Frau wird aufgelöst).
Die Autoren dieser Bücher haben selbst nichts erfunden oder interpretiert, es steht alles im Koran und in den Hadithen und wird belegt durch die Biographien von Mohammed (Ibn Ishaq, Tabari, Ibn Sa'd, Waqidi) und der führenden Tafsir. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Arbeiten von Muslimen für Muslime als Zielgruppe. Die Bücher werden noch heute in Pakistan und Saudi-Arabien gedruckt.
Es ist jener Islam, den unsere gemäßigten muslimischen Brüder und Schwestern nicht kennen, nicht kennen wollen oder leugnen, aber der so real ist und auf uns zukommt.