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BEWEGUNG EX-MUSLIME IN BELGIEN

8.67. Noch vermochte kein Prophet Gefangene zu machen, ehe er nicht auf Erden gemetzelt. Ihr wollt die Güter dieser Welt, Allah aber will das Jenseits, und Allah ist mächtig und weise.

Die Bezeichnung “gemetzelt” ist eine euphemistische Übersetzung. Im Korankommentar von Ibn Kathir unter dem folgenden Link steht folgendes zu lesen: “until you have fully defeated them, meaning, `you have killed and utterly destroyed them.'”

Für eine Religion des Erbarmens ist der Auftrag, ein Blutbad anzurichten, schon “auffällig”.



Mit anderen Worten: dieser Vers untermauert die Regel des Kriegsrechts.


Die Frage, die sich hier stellt, ist, was Religion mit Kriegsführung zu tun hat? Linda beweist mit ihrer Aussage, dass der Islam nicht nur eine Religion ist, sondern eine alles umfassende Ideologie, die sogar Regeln für den Krieg enthält, die besagen, dass man im Falle des Krieges gegen die Ungläubigen kein Erbarmen haben soll, sondern draufhauen muss. Logisch, oder?

Die Trennung von Kirche und Staat oder Religion und Politik scheint sehr weit entfernt.



Die Hauptregel im Islam ist, dass alles Leben heilig ist. Im Koran heißt es, dass derjenige, der einen Mord begeht, wie einer sein soll, "der die ganze Menschheit ermordet hat" (Koran 5:32).

Vers 47:4 bildet eine Ausnahme: In einem Krieg kann das Töten des Feindes unter bestimmten Umständen erlaubt sein, u.a. wenn es aus logistischen oder militärischen Gründen nicht möglich ist, den Feind gefangen zu nehmen. Ohne diesen Ausnahmevers dürfte man sich auch in Kriegszeiten nicht mit Waffengewalt verteidigen und müsste man sich erschlagen oder erschießen lassen. Das Töten eines Feindes in Kriegszeiten ist jedoch an sich keine allgemeine Kriegsregel, denn wenn es möglich ist, empfiehlt der Koran, den Feind gefangen zu nehmen und nicht zu töten – wie es im gleichen Vers heißt.


Vers 5.32 ist ein Vers, der niemals vollständig zitiert wird, denn offenbar ist dieser Vers für die Juden (Kinder von Israel) bestimmt.

5.32. Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israel verordnet, dass wer eine Seele ermordet, ohne dass er einen Mord oder eine Gewalttat im Lande begangen hat, soll sein wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer einen am Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten. Und es kamen zu ihnen Unsre Gesandten mit den deutlichen Zeichen; dann aber waren viele von ihnen ausschweifend auf Erden.

Allah hat den Juden also gesagt, dass das Leben heilig sei, aber der folgende Koranvers sagt, was mit den Feinden des Islam geschehen soll:

5.33. Siehe, der Lohn derer, welche Allah und Seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. Das ist ihr Lohn hienieden, und im Jenseits wird ihnen schmerzliche Strafe.

Ist es auch Allah, der seine Feinde, die Ungläubigen, tötet oder kreuzigt oder sie an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt?

Führt jemand, der Mohammed mit Karikaturen beleidigt, etwa keinen Krieg gegen Allah, und sorgt er etwa nicht für Unruhe in Gebieten, in denen Muslime und Nicht-Muslime nebeneinander leben?

Nach dem oben genannten Vers ist es der “Lohn” im Diesseits und im Jenseits.

Schlussfolgerung: Linda zitiert einen Vers (teilweise), um eine weitere “Hauptregel im  Islam” zu beweisen, nämlich dass der Islam das Leben respektiert. Sie erwähnt den darauffolgenden Vers jedoch nicht, denn darin wird zur Gewalt und Vertreibung der Feinde des Islam aufgerufen.




Der Koran enthält mehrere solcher Verse, die, wenn sie aus ihrem Kontext gerissen werden, leicht falsch verstanden und interpretiert werden können. Solche Verse handeln nicht vom Kampf gegen die Ungläubigen, sondern vom Kriegsrecht und fallen  nicht unter 'Dschihad ul-kuffar', sondern  unter 'Dschihad al-asghar', ein Krieg, um sich gegen einen Angriff, eine Besatzung oder Verfolgung zu wehren, und eine Form  von Dschihad, die später behandelt wird.



Linda hat bereits angegeben, dass Vers 47.4 anlässlich der Schlacht von Badr “offenbart” wurde. Es ist erstaunlich, dass sie einerseits darauf pocht, die Verse in ihrem Kontext zu sehen, und andererseits den Kontext nicht kurz umreißt! Der Grund dafür wird schnell deutlich. Ibn Ishaq hat auf Seite 289 bis Seite 314 seiner Biographie von Mohammed die Schlacht von Badr ausführlich beschrieben.

Die Schlacht von Badr war im Grunde ein fehlgeschlagener Raubüberfall, den  Mohammed auf eine reich beladene Karawane der Mekkaner verübte. Mohammed hatte mit einer Gruppe von etwa 300 Männern Medina verlassen (wo er damals wohnte) und war ausgerückt, als er erfuhr, dass in der Nähe eine Karawane vorbeiziehen würde. Die Menschen aus Mekka hatten Verstärkung geholt, um ihre Waren zu beschützen. Muslime behaupten, dass es bei dem Krieg, der daraufhin losbrach, um einen Krieg zur Selbstverteidigung handelte. Und Allah erteilte in Vers 47.4 den Auftrag, den ungläubigen Feind zu töten.

Nun hatte Mohammed im Prinzip allen Ungläubigen den Krieg erklärt. Im Hadith von Muslim, Buch 1, Nummer 30 steht folgendes zu lesen:
“Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs gesagt hat: „Mir wurde der Befehl erteilt, dass ich die Menschen solange bekämpfen soll, bis sie die Worte sprechen, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Wer also sagt, dass es keinen Gott außer Allah gibt, der nimmt sein Vermögen und sich selbst in Schutz vor mir, es sei denn, es läge ein Verstoß gegen das Recht vor, und die Abrechnung mit ihm ist Allah überlassen.“

Wer sich dagegen wehrt, ist demzufolge ein Aggressor, der bekämpft werden muss, und  in diesem Fall gelten die in Vers 47.4 genannten Anweisungen.





Unser Kommentar:


Dschihad ist kein Synonym für Krieg, so viel ist klar. Es ist eine Übersetzung in Gefühl und Vernunft, in Wort und Tat, des Glaubens.

Es ist die höchste Form der Gottesverehrung, indem der Glaube tatsächlich erlebt wird. Das bedeutet nichts anderes, als jeden Moment seines Lebens Gott zu dienen. In den meisten Fällen ist Gewalt dabei ausdrücklich verboten und können nur friedliche Mittel wie das Wort zum Einsatz kommen. Sogar in dem Fall des Dschihad al-asghar, in dem Gewalt erlaubt ist, verstehen Muslime unter dem Begriff 'heiliger' Krieg einen Krieg, der mit hohen moralischen Grundsätzen verbunden ist – also eine ganz andere Bedeutung als den im Westen gemeinhin angenommenen Krieg, um den Glauben zu verbreiten, ein Unterfangen, an dem sich Muslime übrigens nicht beteiligen dürfen, da der Koran jedem Religionsfreiheit gewährleistet und einen Zwang in Glaubenssachen verbietet.  


Dschihad stammt von dem Wort “dschahada”, das “sich anstrengen” bedeutet, und das kann alles bedeuten.


Sowohl im Koran als auch im Hadith wird das Wort “Dschihad” zu 99% als ein physischer Kampf zur Verteidigung oder Verbreitung des Islam bezeichnet. Wenn jemand in der islamischen Welt Dschihad sagt, dann meint er Krieg.

Im Westen können Muslime so etwas natürlich nicht sagen und sie haben den spirituellen Dschihad erfunden und ausgearbeitet. Die Grundlage dafür ist zwar in den islamischen Quellen vorhanden, doch ist sie äußerst schwach.

Dass der Koran jedem Religionsfreiheit gewährleistet, ist ein Märchen. Denn dann würden Muslime das Beispiel ihres Propheten Mohammed ablehnen, der selbst alle Nicht-Muslime aus seinem Gebiet vertreiben ließ, wenn sie nicht schon vorher getötet  wurden oder zum Islam konvertiert waren.

Der Islam sagt, dass jeder, der kein Muslim ist, in die Hölle kommt.
3.85. Und wer eine andre Religion als den Islam begehrt, nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er verloren sein.

Juden und Christen werden toleriert, vorausgesetzt, dass sie sich den Muslimen unterordnen (9.29). Alle anderen müssen getötet werden (9.5).

Muslime, die vom Islam abfallen, müssen getötet werden. Einige Muslime behaupten sogar, dass dies auch eine Form der Freiheit sei, da man sich freiwillig dafür entscheidet, Muslim zu bleiben oder Abtrünniger zu werden und zu sterben.

Einleitung und Nachwort: hier klicken
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STUDIUM DES ISLAM

Dschihad