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BEWEGUNG EX-MUSLIME IN BELGIEN


ICH WURDE SIEGREICH GEMACHT DURCH TERROR

Die Moschee der Opposition
Die Geschichte von der Moschee der Opposition ist der erste bekannt gewordene Fall von Gewalt zwischen Muslimen. Manche denken, dass Gewalt zwischen Muslimen wie im Irak, Gazastreifen und in Pakistan ein Phänomen jüngerer Zeit ist. Das stimmt leider nicht.

Der erste bekannt gewordene Fall von Gewalt wurde von Mohammed selbst ausgelöst. Diese Geschichte erzählt von einem traurigen Vorfall in der Anfangszeit des Islam, von dem Muslime in der Regel nichts wissen. Es ist ein weiteres Beispiel für Gewalt ohne Rechtfertigung, Verhandlung oder gerichtliches Verfahren.

Die Geschichte wird bei Ibn Ishaq auf Seite 609 und 610 unter dem Titel “Moschee der Opposition” erzählt.
Ibn Ishaq berichtet:

DIE MOSCHEE DER OPPOSITION

Der Gesandte setzte dann seinen Rückmarsch fort bis nach Dhu Awaan, das eine Stunde von Medina entfernt liegt. Dort stieg er ab. Schon als er sich zum Feldzug von Tabuk gerüstet hatte, waren die Leute der Moschee der Feindseligkeit zu ihm gekommen und hatten ihm gesagt: ‘Wir haben eine Moschee gebaut für die Bedürftigen und Schwachen, für Winter- und Regennächte. Wir hätten gern, dass du darin vorbetest.“ Mohammed hatte damals geantwortet: „Ich bin jetzt dabei abzureisen und habe noch allerlei Dinge zu regeln. So Allah will, wollen wir darin beten, wenn wir zurückkommen.“
Unser Kommentar:


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Ibn Ishaq erzählt, dass bestimmte Leute eine Moschee erbaut hatten und sagten, dass sie damit gute Absichten verfolgten. Diese guten Absichten werden sowohl in der Geschichte von Ibn Ishaq als auch in den entsprechenden Koranversen genannt.

Sie baten Mohammed, darin zu beten, was als ein Segen angesehen wurde, vergleichbar mit der Einweihung einer Kirche durch einen Bischoff oder einen Kardinal, aber in diesem Fall durch den Propheten selbst. Da er sich gerade auf dem Weg zu einem weiteren Krieg befand, sagte Mohammed, dass er auf seinem Rückweg vorbeikommen würde.
Als er nun in Dhu Awaan lagerte, vernahm er, was in dieser Moschee vorging.

“Vernahm er” bedeutet, dass er eine Nachricht vom Engel Gabriel erhielt. Daraufhin wurden die folgenden Verse des Korans offenbart:

9.107. Andre haben eine Moschee erbaut, um Unheil und Unglauben und Spaltungen zwischen den Gläubigen anzustiften und zu einem Hinterhalt für den, welcher zuvor Allah und Seinen Gesandten bekriegte. Und wahrlich, sie schwören: "Wir bezwecken nur Gutes." Aber Allah ist Zeuge, dass sie Lügner sind.
9.108. Stehe niemals nimmerdar in ihr. Wahrlich, es gibt eine Moschee, gegründet auf Frömmigkeit vom ersten Tag an; geziemender ist’s, dass du in ihr stehst. In ihr sind Leute, die sich zu reinigen wünschen, und Allah liebt die sich Reinigenden.

Mohammed ist natürlich die einzige Person, die den Engel Gabriel hat sagen hören, dass die Leute der Moschee schlechte Absichten verfolgen würden. Für seine Anhänger war das als Beweis ausreichend. In einem fairen Gerichtsverfahren, in dem die Beschuldigten sich verteidigen können, wird als Beweis mehr als nur ein Traum von einem Engel verlangt. Gleiches gilt für eine Religion, die behauptet, “Gerechtigkeit” zu bringen.

Wenn wir den Kontext der Zeit betrachten, stellen wir fest, dass dieses Ereignis stattfand, als Mohammed bereits seit acht Jahren Krieg gegen jeden in der Region führte, der sich weigerte, Muslim zu werden. Er war daher von vielen Feinden umgeben und traf eingreifende Maßnahmen, um die Kontrolle zu bewahren.
Interessant ist, dass der Koran in Vers 9.107 behauptet, dass die Leute die Moschee bauten, um einen Angriff auf Mohammed vorzubereiten. Das ist sehr komisch. Das wäre das Gleiche, wenn man sagen würde, die Saudis bauen eine Kirche in Rom, um den Vatikan anzugreifen, und bitten den Papst anschließend um die Einweihung dieser Kirche. Das wäre eine wirklich neue Strategie. Der Papst traut der Sache nicht und lässt die Kirche in Brand stecken, während die Christen neben einer Maria-Statue beten. Anschließend behauptet der Papst, ihm sei Jesus im Traum erschienen und habe ihm den Auftrag gegeben, die Kirche in Brand zu stecken. Nur wenige Menschen würden dem Papst glauben.
Er rief Malik b. Al-Dukhshum, einen Bruder der Banu Salim und Ma’n ibn Adi (oder sein Bruder Asim), einen Bruder der Banu Al-Ajlan, und sagte zu ihnen: „Geht zu der Moschee, deren Leute Übeltäter sind, und reißt sie ein und brennt sie nieder.“ Sie gingen eilig zu den Banu Salim, dem Clan von Malik, und Malik sagte zu Ma’n: „Warte, bis ich dir von meinen Leuten Feuer bringe!“ Er ging dann hinein, holte einen Palmzweig, zündete ihn an und lief damit in Begleitung Ma’ns in die Moschee, zündete sie an und riss sie ein. Die Leute, die darin waren, zerstreuten sich. Darüber heißt es im Koran: “Andre haben eine Moschee erbaut, um Unheil und Unglauben und Spaltungen zwischen den Gläubigen anzustiften...’
Die zwölf Männer, die die Moschee erbauten waren: Khidham b. Khalid der Banu ‘Ubayd b. Zayd, einer der Banu Amr b. ‘Auf; sein Haus grenzte an die abtrünnige Moschee; Tha’laba b. Hatib der Banu Umayya b. Zayd; Mu’attib b. Qushayr; Aby Habiba b. Al-Azar, beide von den Banu Dubay’a b. Zayd; ‘Abbad b. Hunayf, Bruder von Sahl der Banu ‘Ar b. ‘Amir und seine zwei Söhne Mujammi’ und Zaid; Nabtal b. Al-hatith; Bahzaj; und Bijad b. ‘Uthman, alle von den Banu Dubay’a; sowie Wadi’a b. Thabit der Banu Umayya b. Zayd, vom Clan von Abu Lubaba b. ‘Abdu’l-Mundhir.
Möglicherweise verfügen wir nicht über alle Informationen über diesen Vorfall und über die Wahrheit oder Unwahrheit der Behauptung, dass diese Leute schlechte Absichten verfolgten. Diese Informationen sind vermutlich im Laufe der Zeit  verlorengegangen. Es gibt auch keinerlei Informationen über Gerichtsverfahren, die geführt wurden. Wenn diese allerdings stattgefunden hätten, dann hätte Ibn Ishaq in seiner Geschichte davon erzählt.
Diese Geschichte ist ein weiteres Beispiel für das effiziente Rechtssystem, das Mohammed eingeführt hatte. Die Beteiligten wurden nicht gehört, es gab keine Gerichtsverfahren, keine Zeugen und die Befehle Mohammeds wurden ohne weitere Fragen ausgeführt.  Die ganze Sache war in wenigen Stunden erledigt.
Dieser Vorfall stärkte seine Position noch zusätzlich, um zum unumstrittenen Führer Arabiens  aufzusteigen.

Dachte Mohammad etwa an diesen Vorfall, als er sagte “Ich wurde siegreich gemacht durch Terror”?